Die Oger
Verfasst: Do 14. Okt 2010, 14:54
Aussehen:
Die männlichen Oger sind ausgewachsen bei einer Körpergröße zwischen 2,50m und 2,75m, die weiblichen Oger hingegen sind zwischen 2,45m und 2,65m groß. Sie haben einen stämmigen Körperbau und eine braungelbe, dicke Haut. Ihr Kopf ist im Verhältnis zum Körper klein und rund mit zwei kurzen Hauern, die aus dem Unterkiefer ragen. Ihr Körper ist zudem meist stark beharrt. Auch haben sie langen, muskulösen Arme. Ihre Beine sind dafür etwas kurz geraten und lassen ihre Bewegungen oft tapsig erscheinen.
Die Kultur:
Das Volk der Oger lebt zum Teil in Stämmen und zum Teil alleine. Die Stämme haben einen Anführer bzw. „Alphatier“ das den Stamm führt.
Es gibt ein „Friedensabkommen“ unter den Stämmen der Oger. Die Oger sind für Höhlenmalerei bekannt, jedoch sind die Malereien für andere Völker schwierig zu verstehen, da sie selten die Gelegenheit haben solche Malereien zu sehen, denn die Oger leben sehr zurückgezogen und haben ungern Fremde in ihrer Nähe. Wenn es doch der Fall ist, das ein Fremder den Ogern zu nahe kommt wird dieses verjagt und wenn das nicht funktioniert wird er erst in einen Käfig ,bestehend aus Holz und Gestrüpp, gesperrt und dann später gefressen.
Sie beherrschen eine eigene Sprache, jedoch wurde diese nie übersetzt, da die Oger-Sklaven recht schnell die Sprache ihrer Herren erlernten. Die Oger sind ein religiöses Volk. Über die Religion ist im Einzelnen nicht viel bekannt, doch gerade noch so viel dass man weiß, dass die Oger zwei Naturgötter Gor`sahk und Rak`tor anbeten. Sie versammeln sich Kreisförmig um große Felsen welche Rak`tor verkörpern, oder Bäume, die Gor`sahk verkörpern und halten ein Ritual ab. Das Ritual besteht laut Beobachtungen aus Tanz und Musik. Jedes Ritual dauert Stunden doch werden sie nicht sehr häufig abgehalten sie finden Jedoch bei jedem Wetter statt.
Bis ein Kind nach der Befruchtung geboren wird, vergehen ca. 11 Monate. Die Kinder sind bei der Geburt zwischen 0,85 und 1 Meter groß. Es dauert ca. 10 Jahre bis die Kinder so groß wie ihre Eltern sind allerdings dauert es dann weitere 10 Jahre bis sie in der Lage sind sich fortzupflanzen.
Die Oger sind ein jagdfreudiges Volk und machen diesem Ruf alle Ehre. Sie Essen meist rohes Fleisch, welches noch ganz warm von der Jagd ist. Manchmal fressen sie aber auch Menschen oder andere Fremde.
Stärken und Schwächen:
Oger sind sowohl mit der Waffe, wobei sie oft Hammer oder Keule bevorzugen, als auch mit bloßen Händen ernstzunehmende Gegner. Mehr noch können sie einen mit bloßen Händen zerreißen. Auch haben sie eine starke Bindung zu Natur und schätzen sie. Sie sind auch äußerst robust und ihre Haut ist wie eine Lederrüstung. In Schlachten haben sich aber auch Oger dahingehend oft bewährt, dass sie Stunden lang kämpfen können, ohne müde zu werden.
Leider sind die geistigen Fähigkeiten eines Ogers sehr beschränkt. Sie lernen durch Imitation dazu, so zum Beispiel bei der Sprache der Menschen, doch geht dies nur bei simplen Dingen oder durch sehr langes probieren. Sie sind nicht in der Lage, Magie zu wirken, und haben auch keine Schrift.
Vorkommen:
Die Oger bevorzugen Höhlen vor denen sie ein kleines Dorf errichten, das aus Holz besteht mit Dächern aus Geäst oder ähnlichem. Die Architektur ist sehr einfach gehalten und bietet kaum Schutz deshalb die Höhle, da diese bei gewaltigen Stürmen Stand hält. Wo genau diese Höhlen liegen ist unklar, da Jäger oder Förster, die eine fanden, für gewöhnlich gefressen wurden. Doch wurden größere Ansammlungen von Oger vorallem in Merkria und Middarion gesehen. Aber auch in Lysemien und Fjelkyst.
Dennoch trifft man wenn überhaupt einen Oger entweder als Sklaven eines Adligen auf dessen Feldern oder Minen oder als Söldner auf der Suche nach Arbeit. Die versklavten Oger werden aber langsam aber sicher immer weniger und die freien immer mehr. In Rochtalf und Karsien zum Beispiel überwiegt der Anteil an freien Ogern. In der Wildnis sind sie eher selten anzutreffen und wenn sollte man die Beine in die Hand nehmen und wegrennen.
Die Geschichte:
Wie genau die Oger entstanden sind ist unklar. Auch ist über ihre Vergangenheit nur sehr wenig bekannt, da die Oger nie so etwas wie Geschichtsschreibung hatten. Zum ersten Mal aber werden die Oger in der Geschichtsschreibung der Zwerge im Jahre 3365 v.g.Z. erwähnt. Und schon damals wurden die Oger verskalvt und mussten für Fremde schuften.
Dieses Bild der Versklavung zieht sich durch die ganze Geschichte der Oger. Immer mal wieder gab es aufstände oder einige Oger kamen aus ihren Höhlen und griffen Dörfer an, doch stets wurden sie niedergemetzelt, sodass sie nicht wieder erwähnenswert sind.
Unter der Herrschaft der Menschen änderte sich auch nicht viel an den Machtverhältnissen und die Oger wurden einfach Sklaven unter einem neuen Herrscher aber unter den selben Regeln.
Erst im Jahre 1360 n.g.Z. gab es noch eine größere Veränderung. Nachdem die Zahl an Aufständen durch die Oger immer mehr zunahmen und auch immer blutiger wurden einigten die Adligen aller Nationen darauf, dass die Oger sich aus ihrem Sklavendienst freikaufen dürften. Die Summe wurde allerdings so hoch gelget, dass ein Oger sie nur selten aufbringen können würde. Dennoch waren die Oger besänftigt und fügten sich wieder.
Dieses Vorgehen hat sich bis heute nicht verändert, auch wenn in Rochtalf und Karsien nur noch wenige Oger in Sklaverei leben.
-Das Kompendium der Völker von Alsak Peutler
Die männlichen Oger sind ausgewachsen bei einer Körpergröße zwischen 2,50m und 2,75m, die weiblichen Oger hingegen sind zwischen 2,45m und 2,65m groß. Sie haben einen stämmigen Körperbau und eine braungelbe, dicke Haut. Ihr Kopf ist im Verhältnis zum Körper klein und rund mit zwei kurzen Hauern, die aus dem Unterkiefer ragen. Ihr Körper ist zudem meist stark beharrt. Auch haben sie langen, muskulösen Arme. Ihre Beine sind dafür etwas kurz geraten und lassen ihre Bewegungen oft tapsig erscheinen.
Die Kultur:
Das Volk der Oger lebt zum Teil in Stämmen und zum Teil alleine. Die Stämme haben einen Anführer bzw. „Alphatier“ das den Stamm führt.
Es gibt ein „Friedensabkommen“ unter den Stämmen der Oger. Die Oger sind für Höhlenmalerei bekannt, jedoch sind die Malereien für andere Völker schwierig zu verstehen, da sie selten die Gelegenheit haben solche Malereien zu sehen, denn die Oger leben sehr zurückgezogen und haben ungern Fremde in ihrer Nähe. Wenn es doch der Fall ist, das ein Fremder den Ogern zu nahe kommt wird dieses verjagt und wenn das nicht funktioniert wird er erst in einen Käfig ,bestehend aus Holz und Gestrüpp, gesperrt und dann später gefressen.
Sie beherrschen eine eigene Sprache, jedoch wurde diese nie übersetzt, da die Oger-Sklaven recht schnell die Sprache ihrer Herren erlernten. Die Oger sind ein religiöses Volk. Über die Religion ist im Einzelnen nicht viel bekannt, doch gerade noch so viel dass man weiß, dass die Oger zwei Naturgötter Gor`sahk und Rak`tor anbeten. Sie versammeln sich Kreisförmig um große Felsen welche Rak`tor verkörpern, oder Bäume, die Gor`sahk verkörpern und halten ein Ritual ab. Das Ritual besteht laut Beobachtungen aus Tanz und Musik. Jedes Ritual dauert Stunden doch werden sie nicht sehr häufig abgehalten sie finden Jedoch bei jedem Wetter statt.
Bis ein Kind nach der Befruchtung geboren wird, vergehen ca. 11 Monate. Die Kinder sind bei der Geburt zwischen 0,85 und 1 Meter groß. Es dauert ca. 10 Jahre bis die Kinder so groß wie ihre Eltern sind allerdings dauert es dann weitere 10 Jahre bis sie in der Lage sind sich fortzupflanzen.
Die Oger sind ein jagdfreudiges Volk und machen diesem Ruf alle Ehre. Sie Essen meist rohes Fleisch, welches noch ganz warm von der Jagd ist. Manchmal fressen sie aber auch Menschen oder andere Fremde.
Stärken und Schwächen:
Oger sind sowohl mit der Waffe, wobei sie oft Hammer oder Keule bevorzugen, als auch mit bloßen Händen ernstzunehmende Gegner. Mehr noch können sie einen mit bloßen Händen zerreißen. Auch haben sie eine starke Bindung zu Natur und schätzen sie. Sie sind auch äußerst robust und ihre Haut ist wie eine Lederrüstung. In Schlachten haben sich aber auch Oger dahingehend oft bewährt, dass sie Stunden lang kämpfen können, ohne müde zu werden.
Leider sind die geistigen Fähigkeiten eines Ogers sehr beschränkt. Sie lernen durch Imitation dazu, so zum Beispiel bei der Sprache der Menschen, doch geht dies nur bei simplen Dingen oder durch sehr langes probieren. Sie sind nicht in der Lage, Magie zu wirken, und haben auch keine Schrift.
Vorkommen:
Die Oger bevorzugen Höhlen vor denen sie ein kleines Dorf errichten, das aus Holz besteht mit Dächern aus Geäst oder ähnlichem. Die Architektur ist sehr einfach gehalten und bietet kaum Schutz deshalb die Höhle, da diese bei gewaltigen Stürmen Stand hält. Wo genau diese Höhlen liegen ist unklar, da Jäger oder Förster, die eine fanden, für gewöhnlich gefressen wurden. Doch wurden größere Ansammlungen von Oger vorallem in Merkria und Middarion gesehen. Aber auch in Lysemien und Fjelkyst.
Dennoch trifft man wenn überhaupt einen Oger entweder als Sklaven eines Adligen auf dessen Feldern oder Minen oder als Söldner auf der Suche nach Arbeit. Die versklavten Oger werden aber langsam aber sicher immer weniger und die freien immer mehr. In Rochtalf und Karsien zum Beispiel überwiegt der Anteil an freien Ogern. In der Wildnis sind sie eher selten anzutreffen und wenn sollte man die Beine in die Hand nehmen und wegrennen.
Die Geschichte:
Wie genau die Oger entstanden sind ist unklar. Auch ist über ihre Vergangenheit nur sehr wenig bekannt, da die Oger nie so etwas wie Geschichtsschreibung hatten. Zum ersten Mal aber werden die Oger in der Geschichtsschreibung der Zwerge im Jahre 3365 v.g.Z. erwähnt. Und schon damals wurden die Oger verskalvt und mussten für Fremde schuften.
Dieses Bild der Versklavung zieht sich durch die ganze Geschichte der Oger. Immer mal wieder gab es aufstände oder einige Oger kamen aus ihren Höhlen und griffen Dörfer an, doch stets wurden sie niedergemetzelt, sodass sie nicht wieder erwähnenswert sind.
Unter der Herrschaft der Menschen änderte sich auch nicht viel an den Machtverhältnissen und die Oger wurden einfach Sklaven unter einem neuen Herrscher aber unter den selben Regeln.
Erst im Jahre 1360 n.g.Z. gab es noch eine größere Veränderung. Nachdem die Zahl an Aufständen durch die Oger immer mehr zunahmen und auch immer blutiger wurden einigten die Adligen aller Nationen darauf, dass die Oger sich aus ihrem Sklavendienst freikaufen dürften. Die Summe wurde allerdings so hoch gelget, dass ein Oger sie nur selten aufbringen können würde. Dennoch waren die Oger besänftigt und fügten sich wieder.
Dieses Vorgehen hat sich bis heute nicht verändert, auch wenn in Rochtalf und Karsien nur noch wenige Oger in Sklaverei leben.
-Das Kompendium der Völker von Alsak Peutler