Die Götter




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Die Götter

Beitragvon Der Schreiber » So 9. Jan 2011, 18:57

Der Schöpfer
Der Schöpfer beendete die Zeit des Chaos und schuf die Welt. Er schuf auch die Magie und teilte sich selbst, um die reine, unkontrollierbare Magie zu binden und die fünf Göttlichen zu schaffen. Diese sollten seinen Willen verrichten und Perias schaffen. Er ist der Gott der Götter und bedarf keiner Darstellung. Einigen Geschichten zufolge wird der Schöpfer, wenn die fünf Elemente der Magie und die fünf Götter sich wieder vereinen, zurückkehren. Doch dieser Tag würde das Ende der Welt bedeuten.

Sendel
Sendel der Astrale ist Gott des Guten und des Bösen gleichermaßen. Er stellt das Gleichgewicht dar, welches die Welt vor dem Chaos bewahrt. Gleichzeitig ist er Gott des Lebens und des Todes. Sendel ist für viele der höchste unter den Fünf, der von den Thûlländern sogar als der Schöpfergott selbst angebetet. Sendels Volk ist das Volk der Astralen für die er die astralen Sphären schuf. Sendel schuf die Seelen aller Lebewesen, wofür er den Großteil seines Körpers opferte. Dargestellt wird Sendel daher als allwissendes Auge, welches über allem wacht. Aus diesem Grund ist er Gott der Diebe und der Rechtschaffenen gleichermaßen. Während die einen ihn anbeten, auf dass er die Bösen strafe, bitten die anderen darum, er möge sein Auge vor ihnen verschließen.

Ruus
Ruus ist der Gott des Feuers und der Sonne. Er ist ein Gott, dessen Werk Fluch und Segen gleichermaßen ist. Seine Schöpfung, das Feuer, wärmt die Menschen und verbrennt sie, weswegen er öfters als bösartiger Gott und Gott der Wut und des Hasses angesehen wird. Sein Volk die Phönixe sollen ein direktes Abbild von ihm sein und Symbol für die Schönheit aber auch Unbeständigkeit seiner Werke sein. Vor allem in Enriskat wird er sehr verehrt, was vermutlich daran liegt, dass die Menschen dort mehr als sonst wo von seiner Gnade abhängig sind. Er ist der Gott der Alchemisten und der Schmiede.

Geron
Geron der Felskoloss ist der Gott des Steins und des Metalls. Er schuf aus seinem Leib den Rohling für die Welt Perias mit all ihren Bergen und Tälern. Er wird als gigantischer Riese aus blauem Fels dargestellt. Verehrt wird er vor allem von den Lysemen, deren Land von einigen sogar als Gerons Land bezeichnet wird. Als Gott der Ruhe und Standhaftigkeit aber auch der Sturheit wird er von Kriegern und Soldaten angebetet. Auch ist er der Gott der Handwerker. Sein Volk, die Zwerge, betet ihn nicht an. Als Strafe dafür, dass Geron sie ohne Einverständnis der anderen Götter schuf, wurde ihnen das Wissen über ihren Schöpfer genommen. Indirekt verehren sie ihn aber dennoch, denn sie glauben daran, dass ihre Seele aus dem Leib der Erde geformt wurde, was indirekt stimmt.

Marien
Marien wird als große Meeresschlange dargestellt. Sie ist Göttin des Wassers und Eises. Sie wird beschrieben als schön und gefährlich wie die See. Als Göttin der Rachsucht wird sie gefürchtet von all jenen, die sie verärgert haben. Dennoch wird sie auch besonders in Maretzien von Fischern und Seeleuten angebetet und von Heilern verehrt als Lebensspenderin. Sie ist die Gegenspielerin zu Ruus und verdeckt seine Sonne immer wieder mit ihren Regenwolken. Die Gorgonen gelten als ihr Volk, obwohl sie sie verstoßen hat, als sie die See verließen um an Land zu leben. Die Gorgonen selbst entsprangen nämlich den Naga, die direkt Mariens Schöpfung waren.

Aeron
Aeron, der große Himmelsdrache, ist der letzte der fünf Göttlichen. Sein Element ist der Wind in all seinen Formen. Er ist es, der Stürme erzeugt und Häuser umweht. Dennoch wird er als guter Gott verehrt, der den Hauch des Lebens in die Welt blies. Als Gott der Wildheit wird er besonders in Fjelkyst verehrt und ist der Gott der Reisenden und Händler. Sein Volk sind die Drachen, welche er selbst einst im Drachenland ausbrütete. Ob sie allerdings ihren Schöpfer auch verehren wissen vermutlich nur sie. Er ist der Gegenspieler von Geron, doch herrscht keine richtige Rivalität zwischen ihnen. Viel mehr sieht Aeron sein Werk als letzten Schliff an Gerons Werk an.
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Die Dunklen Vier

Beitragvon Der Schreiber » Mi 28. Mär 2012, 18:07

Die Dunklen Vier
Was die Götter vor den Sterblichen und selbst vor den Astralen geheim gehalten hatten, lauerte in den tiefsten und dunkelsten Bereichen der Astralen Sphären. Die Dunklen, so werden die vier Götter der Finsternis gennant, entstanden ebenso wie die fünf Göttlichen aus dem Schöpfer selbst. Nur weil Sendel sich auf die Seite der Fünf schlug, um wenigstens ein bisschen Ordnung zu bewahren, konnten die Dunklen vier in die Tiefen der Sphären verbannt werden. Gerüchten zufolge soll der Weltenzerstörer Nerok bei einer Reise in die Astralen Sphären Kontakt mit ihnen aufgenommen haben und sie so befreit haben. Andere wiederum sagen, dass die Götter durch den Kampf gegen Nerok und die gesammte Große Zerstörung zu schwach geworden seien, um die Dunklen weiter zu halten. Die Kirche selbst leugnet bist heute die Existenz der Dunklen. Doch steigt die Zahl ihrer Anhänger in allen Völkern und damit auch ihre Macht

Suur
Suur wird als Spiegelbild des Ruus dargestellt. Als schwarz-blauer Phönix. Seine Anhänger, der Orden des schwarzen Phönix, prophezeien den Aufstieg einer schwarzen Sonne vorraus, die den Gott Ruus und alle seine Anhänger verbrennen lassen wird. Unter ihnen gilt es als höchstes Ziel, dass kalte Feuer zu kontrollieren, welches Suur angeblich in diese Welt gebracht haben soll. Dieses Feuer soll durch kein Wasser dieser Welt gelöscht werden können und während man an den Flammen des Ruus verbrennen soll, soll das kalte Feuer einem während man langsam in ihm vergeht die Seele stehlen, welche Suur geopfert wird.

Wol`kat
Wol'kat, der Gigant, soll die Gestalt eines riesigen Untieres haben. Legenden besagen, er lebe tief unter der Erde in Höhlen, in die sich selbst die Zwerge nicht trauen. Von einigen Randgruppen unter den Rat'zics wird er angebetet. Ihm werden Erdbeben und Steinrutsche zugeschrieben. Unter anderem soll das Erdbeben, welches schlussendlich Perias auseinandergerissen hat, ein Zeichen für seine Anwesenheit in dieser Welt gewesen seien. Er soll auch der Heer der wilden Tiere seien, weswegen ihn die Blutjäger unter den Werwölfen verehren sollen.

Der Mahlstrom
Eigentlich kann der Mahlstrom nicht wirklich als Gott bezeichnet werden. Er ist eine Naturkatastrophe. Er passiert einfach. Nichts kann ihn verhindern oder sich ihm in den Weg stellen. Für jedes Unglück auf hoher See, so behaupten es zumindest die Seefahrer, sei der Mahlstrom verantwortlich. Eine Bestie des Meeres. Meist wird er als Strudel dargestellt, der Schiffe zerreißt. Manchmal auch als Sinnflut oder Kreatur aus der Tiefe. Kein Wille lenkt den Mahlstrom. Und das macht ihn so mächtig. Seine Anhänger unter den Menschen und Gorgonen fürchten ihn und der Hauptgrund, warum sie ihn anbeten, ist die Angst. Sie hoffen, dass der Mahlstrom wenigstens seine Gläubiger in Ruhe lässt. Doch wer weiß schon, ob eine Naturgewalt zwischen Freund und Feind unterscheidet.

Aska
Aska ist die Göttin der Raben und Krähen. Sie wird als wunderschöne schwarzhaarige Frau mit sechs schwarzen Flügeln auf dem Rücken dargestellt. Unter jedem Volk hat sie Verehrer, so sollte man ihre Anhänger wohl eher nennen. Denn Aska ist auch die Göttin der Versuchung. Vorallem unter den Vampiren und unter den Harpyen hat sie daher viele Verehrer. Sie manipuliert Aerons Winde und erzeugt so Stürme während sie junge Männer dazu verführt, ihre zu dienen und ihr Leben zu lassen.
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