Die Roduok




Der Gelehrte Alsak Peutler trug einst alle Aufzeichnungen und Überlieferungen der Völker Perias' zusammen in seinem Kompendium der Völker. Von Mensch bis Drache sind hier alle Völker beschrieben und erläutert.

Die Roduok

Beitragvon Der Schreiber » Mi 13. Okt 2010, 15:59

Die Roduok sind in zwei Stämme aufgeteilt:

Der Stamm der Gagh'klat

Der Stamm der Kr'luggdud


Die Geschichte:

Wie alle Roduok kamen auch die Steinbeißer ursprünglich von den östlichen Kontinent. Sie stammen ursprünglich von den Menschen ab, die 3640 v.g.Z. nicht mit den Zwergen nach Sagon gingen sondern in der östlichen Einöde blieben. Dort passten sie sich der lebensfeindlichen, rauen Landschaft an und wurden zu dem, was sie heute sind. Plündernd und raubend zogen sie durch die östlichen Kontinente und kämpften oft mit Truppen der Zwerge und Menschen. Mal siegten sie und mal verloren sie. Doch im Zuge der Revolution von 20 v.g.Z. änderte sich einiges für sie. Mit Versprechungen von mächtigen Rüstungen und Waffen stellten die Magier ein Heer aus Söldnern und Roduok zusammen, das an Kraft und Blutdurst kaum zu übertreffen war. Zum Beweis bannten sie einen Erzastralen an die Rüstung von Gormuk Steinbeißer, des Gründers der Gagh'klat oder auch Steinbeißer. Sie stärkte seine Kraft und machte ihn Widerstandsfähiger.

So führte Gormuk seine Stämme in den Krieg nach Sagon.Und erst als die Roduok nach Sagon kamen spalteten sie sich in die zwei Stämme auf. Die Kr'luggdud wollten nämlich nicht für Waffen und Rüstungen kämpfen. Stattdessen wollten sie für ihre Dienste einen Landstrich in Sagon haben. Dies lehnten die Magier allerdings ab.

So zogen die meisten Kr'luggdud nach Osten in ihre Heimat. Nur wenige blieben in Nordkarsien zurück und begannen, sich dort eine Heimat aufzubauen. Dort lebten sie relativ unbehelligt und überfielen immer wieder Händler und Andere um an Waren zu kommen, die sie dann gegen Nahrung oder Waffen mit anderen Völkern tauschten.

Oft erzählen die Oststämme auch von einen ihrer Schwarzbluter, der Erste seiner Art. Es heißt, dass er eines Nachts schmerzverzerrt aus seinem Zelt kam. Schwarzes Blut quoll aus seinen Mund. Er griff alles um sich rum an und floh. Dann wanderte allein durch die Gebirge und tötete alles, was ihm im Weg stand. Hunderte der Anub seine seinen Schlägen zum Opfer gefallen. Bis heute soll er durch das östliche Gebirge ziehen und wüten.

Als dann aber die große Zerstörung über das Land kam wurde der östliche Kontinent zerissen und trieb von Sagon ab. So konnten die Roduok nicht mehr zurückkehren und blieben in Sagon. Dort wurden sie stark bekmäpft und ihre Zahl schrumpfte. Dennoch konnten die Menschen sie nie ganz auslöschen. Als schließlich die Söldnergilde begann, Roduok in ihre Reihen aufzunehmen, waren die Roduok ein fester Teil Sagons geworden, auch wenn die Meisten von ihnen immer noch plündern und die Menschen angreifen.
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Der Stamm der Gagh'klat

Beitragvon Der Schreiber » Mi 13. Okt 2010, 16:56

Aussehen:

Die Gagh'klat oder auch die Steinbeißer-Stämme ähneln in den Grundzügen ihrer Gestalt noch den Menschen. Doch sind sie weitaus größer und kräftiger als diese. Die meisten von ihnen werden größer als 2 Meter. Dazu kommt noch, dass sie eine dicke, dunkelgraue, Lederartige Haut haben. Auch ihr Gesicht ähnelt nur noch mit viel Fantasie das eines Menschen. Für viele wirkt es wie platt gedrückt und die großen Hauer, die aus dem Unterkiefer herausragen, runden das Bild des Barbarenvolkes ab.

Die Kultur:

Die Kultur der Gagh'klat ist stark von ihrer eigenen Mythologie geprägt. So verbrennen die Nordstämme ihre gefallenen Kameraden auf den Schlachtfeld, die durch die Klinge ihres Feindes gestorben sind und glauben daran, dass sie mit ihren Verwandten in der Geisterwelt mit Woldurn, den Gott der Schlacht, Raaol, Gott des Blutvergießens und Eragdish, Gott der Waffen, in mächtige Kämpfe verwickeln sind. Denn Krieg und Kampf sind ihr Lebensinhalt. Sie kämpfen aus Freude und um ihren Götter zu ehren. Je mehr Kriege und Schlachten ein Steinbeißer geschlagen hat desto Höher ist sein Ansehen im Stamm. Ausnahme hierbei ist allerdings, wenn ein Steinbeißer 40 Jahre alt wird. Ab dann gilt er als feige und ehrlos, denn er hab nicht den Mut, in der Schlacht zu sterben, was die größte Ehre für einen Gagh'klat sein sollte. Meist werden daher auch nur die wenigsten Mitglieder des Nordstammes über 40.

Meist überfallen sie kleinere Dörfer und Städte aber manchmal kämpfen die Stämme auch untereinander.

Außerhalb des Schlachtfeldes verhält es sich nicht anders. Der Stärkste eines Stammes führt ihn an und kann nur durch einen Zweikampf abgelöst werden. Der Verlierer des Zweikampfes wird allerdings aus dem Stamm verstoßen.Frauen haben zwar von Geburt an keinen sehr hohen Rang in einem Stamm, können aber dennoch ihn anführen sollten sie den vorherigen Stammesführer besiegen können. Der berphmteste Stammesführer der Steinbeißer war Gormuk Steinbeißer, nachdem auch die nördlichen Stämme benannt wurden.Dieser soll doppelt so groß wie ein normaler Roduok gewesen sein. Nach der Sage der Roduoks soll er eine Rüstung aus Drachenschuppen getragen haben, die er von einen großen Drachen , den er selbst mit seiner Steinaxt Murk'delar "Schädelspalter" getötet haben soll. Laut Gerüchten wurde die Rüstung sogar als Bezahlung von Magiern Verzaubert, sodass sie den Träger noch stärker und mächtiger machte, doch ging sie mit Gormuks Tod verloren.


Stärken und Schwächen:

Die größten Stärken der Gagh'klat ist ihre Kriegsdurst und ihre Kraft. So schmeißen sie sich todesmutig in Gruppen von Feinden und schlagen wie besessen um sich. Auch halten sie sehr viel aus und können Stundenlang ununterbrochen kämpfen, selbst wenn sie schwer verletzt wurden. Eine zusätzliche Begabung, die viele der Steinbeißer besitzen, ist das Schmieden ihrer Rüstungen. Diese sind zwar schwer, hässlich und schränken sie im Kampf oft ein, dafür sind sie aber extrem widerstandsfähig und halten sogar den Angriff eines Ogers aus.
Eine ihrer großen Schwächen ist jedoch, dass die Mitglieder der Nordstämme meist nicht die schlausten sind. Oft rennen sie blindlings in eine Falle oder erkennen einen Hinterhalt nicht. Auch können sie nicht lesen oder schreiben und auch nicht rechnen. Das macht sie natürlich auch für Gaben wie die Magie vollkommen untauglich.

Vorkommen:

Die Nordstämme ziehen wie der Name schon sagt im Norden Sagons durch das Land. Dabei halten sie sich im Winter an der Grenze zu Lysemien auf, während sie je wärmer es wird immer weiter nach Norden ziehen. Doch auch im Rest Sagons kann man vereinzelt auf sie stoßen. Denn nicht wenige von ihnen schließen sich der Söldnergilde oder anderen Vereinigungen an, die für einen guten Kampf sorgen und zudem dafür noch bezahlen.


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Der Stamm der Kr'luggdud

Beitragvon Der Schreiber » Fr 15. Okt 2010, 19:52

Aussehen:

Die Kr'luggdud oder auch Blutwahnsinnigen sind enge Verwandte der Gagh'klat. Körperlich ähneln sich beide Stämme sehr außer in der hinsicht, dass die Kr'luggdud weniger stark beharrt sind und kürzere Hauer haben, dafür aber eine etwas dunklere Hautfarbe. Ansonsten kann ein Außenstehender kaum die beiden Rassen voneinander unterscheiden.

Die Kultur:

Anders als ihre Vettern aus dem Norden haben die Oststämme keine Mythologie oder glauben an irgendwelche Götter. Sie ehren ihre Toten nicht sondern rauben sie aus. Die Anwerber der Schwarzbluter, Elitetruppen der Kr'luggdud, gehen sogar soweit, dass sie die Gefallenen auffressen. Dadurch kommt es bei ihnen dazu, dass sie schwarzes Blut ausspucken, welches zur Aufnahme bei den Schwarzblutern führt. Vermutlich führt der Verzehr der Toten bei ihnen zu Geschwüren und Verwesungen im Magen, was auch ihre geringe Lebenserwartung erklärt. Denn anders als die normalen Blutwahnsinnigen, die bis zu 40 Jahre leben, werden Schwarzbluter oft nach ihrem Eintritt nicht mehr länger als 5 Jahre leben, sofern sie nicht eine spezielle medizinische Behandlung bekommen, die nur die Söldnergilde anbietet. Dafür aber machen ihre inneren Schmerzen sie unempfindlich gegen äußere Schmerzen.

In den Stämmen der Blutwahnsinnigen ist die Rangordnung etwas strukturierter als bei den Steinbeißern. So genießen Schwarzbluter ein hohes Ansehen in den Stämmen, stellen aber dennoch nur selten den Anführer eines Stammes. Dieser ist meist derjenige, der die Überfälle auf Händler und Dörfer plant, weswegen er ein möglichst Intelligentes Mitglied des Stammes sein sollte. Dennoch kommt es nicht selten vor, dass ein Anführer durch einen Zweikampf von einem Schwarzbluter abgelöst wird, denn obwohl das nicht üblich ist akzeptieren die meisten Stammesmitglieder dennoch den neuen Herrscher.

Auch besonders an den Oststämmen ist, dass sich die Stämme untereinander nur selten bekämpfen. Manchmal schließen sie sich sogar zusammen für besonders große Raubzüge. Nach einem Beutezug wird die Beute nach dem Gesetz des Stärkeren aufgeteilt. Zu allererste darf der Anführer sich nehmen was er will. Dann kämpfen die anderen untereinander um den Rest, was meist aber nicht über einen Faustkampf hinausgeht.

Stärken und Schwächen:

Die körperliche Stärke der Kr'luggdud steht der der Gagh'klat in nichts nach. Mehr noch ist die der Schwarzbluter sogar noch größer als die der Gagh'klat. Durch ihren Aufnahmeritus sind sie gegen Schmerzen von außen so gut wie immun und gleichzeitig lassen ihre inneren Schmerzen sie wie im Wahn kämpfen, sodass sie nur schwer aufzuhalten sind. Der Nachteil daran liegt allerdings darin, dass sie nicht mehr wirklich klar denken können und nur groben Anweisungen und ihren Instinkten folgen, während die normalen Blutwahnsinnigen im Vergleich zu ihren Vettern aus dem Norden relativ intelligent sind und Strategien und Taktiken entwickeln können. Auch können sie lesen, schreiben und rechnen, was ein gewaltiger Vorteil sein kann.

Vorkommen:

Die Oststämme haben sich im Norden Karsiens in der Steinwüste niedergelassen. Dort bleiben sie für gewöhnlich auch und verlassen die Wüste nur auf ihren Beutezügen, die sie allerdings sehr häufig machen. Diese gehen meist nach Maretzien oder in den Süden Karsiens. Ansonsten sind nur noch einzelne Mitglieder ähnlich wie bei den Gagh'klar als Söldner in Sagon anzutreffen.


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